Anfragespezifische Suche in den AWMF-Leitlinien

Wie sicher sind epidurale Injektionen in Schwangerschaft und Stillzeit?

10 Fundstellen aus 5 Leitlinien · Stand

Diese Suche neu ausführen — die Leitlinien werden laufend aktualisiert; eine neue Suche berücksichtigt den aktuellen Stand.

Was die Fundstellen abdecken

Zu dieser Fundstellenliste gibt es eine automatisch erzeugte Zusammenfassung. Sie stammt von einem Sprachmodell, wurde nicht geprüft und kann fehlerhaft sein oder Wesentliches auslassen. Sie darf keinesfalls Grundlage konkreter medizinischer Entscheidungen sein. Bitte überprüfen Sie alle Aussagen anhand der offiziellen Leitlinien.

Fundstellen in den Leitlinien

1. 001-005l_S1_Rueckenmarksnahe-Regionalanaesthesien-Thrombembolieprophylaxe-antithrombotische-Medikation_2021-10_1.pdfSeite 48

Darüber hinaus ist die Inzidenz spinaler epiduraler Hämatome in der Gruppe der Schwangeren nachweislich geringer als bei anderen Patientenkollektiven. Diese geringere Inzidenz ist vermutlich auf die Aktivierung des Gerinnungssystems während der Schwangerschaft sowie auf das Fehlen einer zusätzlichen antithrombotischen Medikation zurückzuführen.

2. 001-012l_S3_Analgesie-Sedierung-Delirmanagement-in-der-Intensivmedizin-DAS_2025-08-abgelaufen_01.pdfSeite 93

Peripartaler Einsatz von Regionalverfahren Die Periduralanalgesie kann effektiv zur mütterlichen Schmerztherapie während der Geburt angewendet werden[536], ohne Beeinträchtigung der fetalen Oxygenierung[529, 530, 537] und des neurologischen Status des Neugeborenen[538]. Insbesondere bei Risikopatientinnen (Präeklampsie) kann die Epiduralanalgesie sicher und wünschenswert sein, wenn keine Kontraindikationen vorliegen[539], sowie bei Patientinnen mit kardialen Vorerkrankungen[540]. Die rückenmarksnahe Analgesie ist die effektivste Möglichkeit, Wehenschmerzen zu behandeln[539].

3. 151-005l_S3_Epidurale-Injektionen-degenerative-Erkrankungen_2025-06.pdfSeite 72

Es wurden keine schwerwiegenden Komplikationen beobachtet. Die häufigste Komplikation war eine Reaktion auf Kortison (2,6 %), zunehmender Schmerz (2,1 %), eine vasovagale Reaktion (1,2 %) und eine Durapunktion (0,06 %).

4. 151-005l_S3_Epidurale-Injektionen-degenerative-Erkrankungen_2025-06.pdfSeite 71

Schwerwiegende Komplikationen nach interventionellen Schmerz-Interventionen an der Wirbelsäule sind selten (Carr et al., 2016). Allerdings existieren eine Reihe von Fallberichten über Rückenmarksverletzungen, epidurale Hämatome, Schlaganfälle bis hin zum Tod nach epiduralen Injektionen (Baker et al., 2003; Beckworth et al., 2013; Benny et al., 2010; Brouwers et al., 2001; Chang, 2018; Epstein, 2018; Karasek and Bogduk, 2004; Moon and Kwon, 2017; Popescu et al., 2013; Rozin et al., 2003; B. J. Schneider et al., 2018; Suresh et al., 2007).

5. 151-005l_S3_Epidurale-Injektionen-degenerative-Erkrankungen_2025-06.pdfSeite 73

S3 Leitlinie Epidurale Injektionen bei degenerativen Erkrankungen

6. 151-005l_S3_Epidurale-Injektionen-degenerative-Erkrankungen_2025-06.pdfSeite 74

S3 Leitlinie Epidurale Injektionen bei degenerativen Erkrankungen

7. 001-012l_S3_Analgesie-Sedierung-Delirmanagement-in-der-Intensivmedizin-DAS_2025-08-abgelaufen_01.pdfSeite 89–90 (Uebergang)

Die Pharmakotherapie während Schwangerschaft und Stillzeit umfasst eine weitreichende Komplexität und muss besonders im intensivmedizinischen Setting interdisziplinär unter Berücksichtigung der betreuenden Disziplinen erfolgen. Unterstützende Informationen und Empfehlungen bei der Pharmakotherapie in Schwangerschaft und Stillzeit generell befinden sich auf der Informationsseite des Pharmakovigilanz- und Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie: www.embryotox.de. Als öffentlich gefördertes, unabhängiges Institut werden hier unabhängige Informationen zur Verträglichkeit der wichtigsten Medikamente und zur Behandlung häufig vorkommender Krankheiten bei Müttern und werdenden Müttern in Schwangerschaft und Stillzeit dargestellt.

8. 001-012l_S3_Analgesie-Sedierung-Delirmanagement-in-der-Intensivmedizin-DAS_2025-08-abgelaufen_01.pdfSeite 91–92 (Uebergang)

Opioide Zum Einsatz von Opioiden in Schwangerschaft und Stillzeit muss berücksichtigt werden, dass auf der einen Seite eine ausreichende Analgesie sicher gestellt ist und die Entwicklung chronischer Schmerzen verhindern kann, anderseits das Kind ungewollt „mitbehandelt“ wird. Es gibt Hinweise in der Literatur für eine eingeschränkte neurologische Entwicklung bei Neugeborenen, die in utero im ersten Trimenon der Schwangerschaft Opioiden ausgesetzt waren[520]. Durch den Einsatz von Opioiden kann es zur Entwicklung eines neonatalen Abstinenzsyndromes kommen.

9. 001-038l_S1_Die-geburtshilfliche-Analgesie-und-Anaesthesie_2020-03.pdfSeite 32

32 Anwendungsgebiet, über wesentliche Unterschiede in Bezug auf Chancen und Risiken der geplanten Anwendung im Vergleich zu Behandlungsalternativen sowie über Kontraindikationen, über bekannte (auch seltene) Risiken und über die Tatsache, dass auch noch nicht bekannte Risiken auftreten können. Ob diese Anforderungen auch an einen „etablierten“ off label use zu stellen sind, sollte mit der Haftpflichtversicherung besprochen werden.

10. 015-083l_S3_Vaginale-Geburt-am-Termin_2021-03.pdfSeite 102

So konnten trotz der mittlerweile jahrzehntelangen Erfahrung mit der Epiduralanäs- thesie häufig keine eindeutige Aussage getroffen werden. Zudem sind relevante neonatale Outcomeparameter nur unzureichend untersucht. In 33 der 38 inkludierten Studien in der NICE-Leitlinie CG 190 zum Thema wurde die Epidural- analgesie mit intramuskulär oder intravenös applizierten Opioiden verglichen, wobei Substanz, Dosierung und Applikationsweg variierten.

Bitte beachten Sie bei der Nutzung: