Anfragespezifische Suche in den AWMF-Leitlinien

Wie passt man Hydroxychloroquin bei Nierenschaden an?

10 Fundstellen aus 6 Leitlinien · Stand

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Was die Fundstellen abdecken

Zu dieser Fundstellenliste gibt es eine automatisch erzeugte Zusammenfassung. Sie stammt von einem Sprachmodell, wurde nicht geprüft und kann fehlerhaft sein oder Wesentliches auslassen. Sie darf keinesfalls Grundlage konkreter medizinischer Entscheidungen sein. Bitte überprüfen Sie alle Aussagen anhand der offiziellen Leitlinien.

Fundstellen in den Leitlinien

1. 060-008l_S3_Management-des-systemische-Lupus-erythematodes_2025-07.pdfSeite 27–28 (Uebergang)

Da der SLE eine systemische Erkrankung ist, sollte das Ziel der immunsuppressiven Therapie sowohl für die LN als auch für extrarenale Manifestationen eine Remission oder eine niedrige Krankheitsaktivität sein.

2.4EmpfehlungNeu Stand 2024
Empfehlungsgrad AHydroxychloroquin soll bei allen Patientinnen mit Lupusnephritis in einer Zieldosis von 5mg/kg Körpergewicht eingesetzt werden.
BBei einer geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) < 30 ml/min/1,73m² sollte die Dosis um 50% reduziert werden.
Evidenzgrad Level 2Leitlinienadaptation aus EULAR /ERA-EDTA Recommendations 2019 zur Lupusnephritis, Rec 4.9 [3, 35] Teil 2: Neu
Konsens: 100%

2. 090-003l_S3_Diagnose_Therapie_Glomerulonephritiden_2025-06.pdfSeite 306

Eine jährliche Überwachung sollte bei Patienten mit zusätzlichen Risikofaktoren (gleichzeitige Verwendung von Tamoxifen; geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) <60 ml/min pro 1,73 m2; Hydroxychloroquin-Dosis >5 mg/kg/d; Verwendung von Chloroquin) nach 1 Jahr oder andernfalls nach 5 Jahren Therapiebeginn erstmalig durchgeführt werden (52).

3. 060-008l_S3_Management-des-systemische-Lupus-erythematodes_2025-07.pdfSeite 14

Nachdem bisher die HCQ-Dosis 5 mg/kg reales Körpergewicht/Tag nicht überschreiten sollte, andererseits niedrigere Dosen eine eingeschränkte Wirksamkeit haben können, wird bis zum Vorhandensein von mehr Daten zur Nutzen-Risiko-Evaluation unterschiedlicher Dosierungen nunmehr eine Zieldosis von 5 mg/kg KG/Tag festgelegt.

4. 185-005l_S2k_Systemischer-Lupus-erythematodes-Beginn-Kindes-Jugendalter-jSLE_2026-05.pdfSeite 55–56 (Uebergang)

Die langfristige Einnahme von HCQ in einer Dosierung >5mg/kg Kg erhöht bei Erwachsenen das Risiko für das Auftreten einer Retinopathie, dies gilt auch für PatientInnen mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR<60%) (Melles & Marmor, 2014). Zusätzliche Risikofaktoren sind vorbestehende Netzhautschäden, und eine Therapie mit Chloroquin statt mit HCQ (Kommission Pharmakotherapie der DGRh et al., 2020).

5. 045-016l_S1_Augenaerztliche-Screening-Untersuchungen-Therapie-Chloroquin-Hydroxychloroquin_2025-08.pdfSeite 8–9 (Uebergang)

3.3 Dosierungsempfehlung: Die empfohlene maximale Tagesdosis für HCQ beträgt 5,0 mg/kg Körpergewicht und für CQ 2,3 mg/kg Körpergewicht [13]. Diese Dosierungen gehen mit einem niedrigen Risiko für CQ-/HCQ-Retinopathie einher, allerdings kann eine CQ-/HCQ-Retinopathie auch bei Einhaltung der genannten Dosierungen eintreten.

6. 042-001l_S1_Diagnostik-Therapie-Malaria_2025-09.pdfSeite 20

Einige Medikamente müssen bei stark eingeschränkter Nierenfunktion in der Dosis reduziert werden oder sind kontraindiziert, Tabelle 19 gibt einen Überblick. Tabelle 19. Antiparasitäre Malaria-therapie bei eingeschränkter Nierenfunktion

7. 042-001l_S1_Diagnostik-Therapie-Malaria_2025-09.pdfSeite 21

In geringerem Maße kommen QTc-Verlängerungen auch bei Einsatz von Primaquin, Lumefantrin, Chloroquin und Hydroxychloroquin vor. Unter Therapie mit Atovaquon/Proguanil, Artesunat und Clindamycin sind keine Auswirkungen auf das QTc-Intervall zu erwarten.

8. 045-016l_S1_Augenaerztliche-Screening-Untersuchungen-Therapie-Chloroquin-Hydroxychloroquin_2025-08.pdfSeite 5–6 (Uebergang)

5. Spezielle Risikofaktoren für eine CQ-/HCQ-Retinopathie sind eine höhere als die empfohlene Dosierung, Langzeitbehandlung, Nierenerkrankungen mit reduzierter glomerulärer Filtrationsrate und die gleichzeitige Therapie mit Tamoxifen. 6. Die empfohlene maximale Tagesdosis für HCQ beträgt 5,0 mg/kg Körpergewicht und für CQ 2,3 mg/kg Körpergewicht.

9. 090-003l_S3_Diagnose_Therapie_Glomerulonephritiden_2025-06.pdfSeite 304–305 (Uebergang)

11.2EmpfehlungModifiziert 2024
Empfehlungsgrad: A ↑↑Patienten mit LN haben einen SLE und sollen Hydroxychloroquin erhalten, sofern dies nicht kontraindiziert ist.
Leitlinienadoption:KDIGO 2024
Qualität der Evidenz: niedrig ⊕⊕⊖⊖Tabelle S4
Konsensstärke: 100%

Abwägung von Nutzen und Schaden: Zu den berichteten Vorteilen des Einsatzes von Malariamitteln bei SLE gehören eine niedrigere Rate von Krankheitsschüben (einschließlich SLE mit Nierenbeteiligung) (24,25), höhere Therapie-Ansprechraten (24–27), ein langsameres Fortschreiten der Nierenschädigung (28,29), eine geringere Inzidenz von kardiovaskulären (CV) und thrombotischen Ereignissen bei Patienten mit Antiphospholipid-Antikörpern (30–33), weniger Organschäden (28,34–38), ein verbessertes Lipidprofil (39,40), und eine bessere Erhaltung der Knochenmasse (41). Die Anwendung von Hydroxychloroquin in der Schwangerschaft wurde mit einem Rückgang der SLE-Aktivität und einem zufriedenstellenden Sicherheitsprofil sowohl bei der Mutter als auch beim Fötus in Verbindung gebracht (42–44).

10. 2025-02_053-048l_S3_Versorgung-PatientInnen-chronische-nicht-nierenersatz-therpapiepflichtige-Nierenkrankheit-Hausarztpraxis_01.pdfSeite 102–103 (Uebergang)

(g www.dosing.de): n Allopurinol kann akute tubuläre Nekrosen, interstitielle Nephritis und Nephrolithiasis verursachen. Bei einer eGFR von 10-20 ml/min/1,73 m2 soll Allopurinol auf 100-200 mg/d, ab einer eGFR < 10 ml/min/1,73 m2 auf 100 mg/d reduziert werden.

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