Anfragespezifische Suche in den AWMF-Leitlinien

Welche Dosis von Antihistaminika ist bei Pruritus empfohlen?

10 Fundstellen aus 4 Leitlinien · Stand

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Was die Fundstellen abdecken

Zu dieser Fundstellenliste gibt es eine automatisch erzeugte Zusammenfassung. Sie stammt von einem Sprachmodell, wurde nicht geprüft und kann fehlerhaft sein oder Wesentliches auslassen. Sie darf keinesfalls Grundlage konkreter medizinischer Entscheidungen sein. Bitte überprüfen Sie alle Aussagen anhand der offiziellen Leitlinien.

Fundstellen in den Leitlinien

2. 013-048l_S2k_Diagnostik-Therapie-des-chronischen-Pruritus_2025-04_01.pdfSeite 29–30 (Uebergang)

Empfehlung (modifiziert 2021)StärkeZustimmung
Der Einsatz von nicht sedierenden Antihistaminika kann bei chronischem Pruritus erwogen werden. Bei nicht ausreichendem Ansprechen auf Standarddosierung kann deren Höherdosierung (bis 4-facher Standarddosis) erwogen werden.Konsens (94 %)

4.6.2. Systemische Glukokortikosteroide

3. 013-028l_S3_Klassifikation-Diagnostik-Therapie-Urtikaria_2022-04.pdfSeite 43

Die meisten, aber nicht alle H1-AH-2G wurden speziell bei Urtikaria getestet, und die Evidenz unterstützt die Anwendung von Bilastin, Cetirizin, Desloratadin, Ebastin, Fexofenadin, Levocetirizin, Loratadin und Rupatadin. Wir empfehlen die Anwendung eines modernen H1-AH-2G in Standarddosierung als symptomatische Behandlung der ersten Wahl bei einer Urtikaria.

4. 013-028l_S3_Klassifikation-Diagnostik-Therapie-Urtikaria_2022-04.pdfSeite 44

Mehrere Studien zeigen den Nutzen des Einsatzes eines höher als standardmäßig dosierten H1-AH-2G bei Urtikaria-Patient:innen⁷⁸⁻⁸⁰ und bestätigen frühere Studien mit H1-AH-1G, die zu demselben Ergebnis kamen.^{81,82} Studien unterstützen den Einsatz von Bilastin, Cetirizin, Desloratadin, Ebastin (maximal 40 mg/Tag), Fexofenadin, Levocetirizin und Rupatadin in bis zu vierfacher Standarddosierung (off-label).^{78,79,83-86} Zusammenfassend deuten diese Studien darauf hin, dass einige Patient:innen mit Urtikaria, die ein unzureichendes Ansprechen auf ein standarddosiertes H1-AH-2G zeigen, von einer Dosis-Erhöhung profitieren.

5. 013-048l_S2k_Diagnostik-Therapie-des-chronischen-Pruritus_2025-04_01.pdfSeite 101

Tabelle 18: Therapeutische Optionen bei chronischem Pruritus unklarer Genese

6. 032-054OLl_S3_Supportive-Therapie-bei-onkologischen-PatientInnen_2026-06.pdfSeite 306–307 (Uebergang)

Empfehlungen zur Therapie des Pruritus basieren auf allgemeinen Therapieempfehlungen sowie auf Empfehlungen der deutschen Konsensus-Leitlinie zum Hautmanagement unter Anti-EGFR-Therapien [851] und der MASCC-Leitlinie [707]. Orale Antihistaminika wie z.B. Diphenhydramin, Dimethinden, Cetirizin, Levocetirizin, Desloratadin, Fexofenadin oder Clemastin sind stadiengerecht einzusetzen.

7. 032-054OLl_S3_Supportive-Therapie-bei-onkologischen-PatientInnen_2026-06.pdfSeite 305–306 (Uebergang)

8.36Evidenzbasierte Empfehlunggeprüft 2025
Empfehlungsgrad BBei Patient*innen mit Pruritus CTCAE Grad 1 sollte die weitere Therapie enthalten: • rückfettende Externa (siehe Hintergrundtext) und • orale Antihistaminika.
Evidenzlevel 5
Starker Konsens
8.37Evidenzbasierte Empfehlunggeprüft 2025
Empfehlungsgrad BBei Patient*innen mit Pruritus CTCAE Grad 2 sollte die weitere Therapie enthalten: • rückfettende Externa (siehe Hintergrundtext) und • orale Antihistaminika und • topisches Glukokortikoid, Klasse 2 (z.B. Prednicarbat Creme) erwägen.
Evidenzlevel 5
Starker Konsens

8. 013-048l_S2k_Diagnostik-Therapie-des-chronischen-Pruritus_2025-04_01.pdfSeite 39

Empfehlung (geprüft 2021)StärkeZustimmung
Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) können bei chronischem Pruritus* empfohlen werden.Konsens (82 %)

*Off-label-use

9. 013-027l_S3_Atopische-Dermatitis-AD-Neurodermitis-atopisches-Ekzem_2026-04.pdfSeite 55

Systemische Antihistaminika

2023
Systemische Antihistaminika der ersten oder zweiten Generation sollen nicht als Langzeitbehandlung gegen Juckreiz bei AD verwendet werden.↓↓100% (10/10) konsensbasiert

10. 013-048l_S2k_Diagnostik-Therapie-des-chronischen-Pruritus_2025-04_01.pdfSeite 8–9 (Uebergang)

Schwächerer Empfehlungsgrad bei folgenden Therapien: - Der Einsatz von nicht sedierenden Antihistaminika kann bei chronischem Pruritus erwogen werden. -

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