1. 013-048l_S2k_Diagnostik-Therapie-des-chronischen-Pruritus_2025-04_01.pdf — Seite 28–29 (Uebergang)
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4.6.1 Antihistaminika Autor: Martin Metz
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[1] behandelt die Anwendung von Antihistaminika bei Pruritus und erwähnt die Möglichkeit einer Hochdosistherapie, [2] beschreibt die Anpassung der Dosierung bei nicht sedierenden Antihistaminika, [4] und [7] empfehlen die Anwendung moderner H1-Antihistaminika der 2. Generation und deren Dosissteigerung, [6] gibt eine Übersicht über therapeutische Optionen bei chronischem Pruritus, [5] erwähnt die Verwendung von Antihistaminika bei Pruritus im Rahmen von onkologischen Therapien, [10] bezieht sich auf die Verwendung von Antihistaminika bei Pruritus in verschiedenen Schweregraden, [3] behandelt die Verwendung von Antidepressiva zur Behandlung von Pruritus, [9] warnt vor der Langzeitanwendung von Antihistaminika bei atopischer Dermatitis, [8] streift das Thema Antihistaminika nur am Rande.
1. 013-048l_S2k_Diagnostik-Therapie-des-chronischen-Pruritus_2025-04_01.pdf — Seite 28–29 (Uebergang)
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4.6.1 Antihistaminika Autor: Martin Metz
2. 013-048l_S2k_Diagnostik-Therapie-des-chronischen-Pruritus_2025-04_01.pdf — Seite 29–30 (Uebergang)
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Empfehlung (modifiziert 2021) Stärke Zustimmung Der Einsatz von nicht sedierenden Antihistaminika kann bei chronischem Pruritus erwogen werden. Bei nicht ausreichendem Ansprechen auf Standarddosierung kann deren Höherdosierung (bis 4-facher Standarddosis) erwogen werden. ⇔ Konsens (94 %) 4.6.2. Systemische Glukokortikosteroide
3. 013-028l_S3_Klassifikation-Diagnostik-Therapie-Urtikaria_2022-04.pdf — Seite 43
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Die meisten, aber nicht alle H1-AH-2G wurden speziell bei Urtikaria getestet, und die Evidenz unterstützt die Anwendung von Bilastin, Cetirizin, Desloratadin, Ebastin, Fexofenadin, Levocetirizin, Loratadin und Rupatadin. Wir empfehlen die Anwendung eines modernen H1-AH-2G in Standarddosierung als symptomatische Behandlung der ersten Wahl bei einer Urtikaria.
4. 013-028l_S3_Klassifikation-Diagnostik-Therapie-Urtikaria_2022-04.pdf — Seite 44
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Mehrere Studien zeigen den Nutzen des Einsatzes eines höher als standardmäßig dosierten H1-AH-2G bei Urtikaria-Patient:innen⁷⁸⁻⁸⁰ und bestätigen frühere Studien mit H1-AH-1G, die zu demselben Ergebnis kamen.^{81,82} Studien unterstützen den Einsatz von Bilastin, Cetirizin, Desloratadin, Ebastin (maximal 40 mg/Tag), Fexofenadin, Levocetirizin und Rupatadin in bis zu vierfacher Standarddosierung (off-label).^{78,79,83-86} Zusammenfassend deuten diese Studien darauf hin, dass einige Patient:innen mit Urtikaria, die ein unzureichendes Ansprechen auf ein standarddosiertes H1-AH-2G zeigen, von einer Dosis-Erhöhung profitieren.
5. 013-048l_S2k_Diagnostik-Therapie-des-chronischen-Pruritus_2025-04_01.pdf — Seite 101
Seite 101 in der Leitlinie öffnen
Tabelle 18: Therapeutische Optionen bei chronischem Pruritus unklarer Genese
6. 032-054OLl_S3_Supportive-Therapie-bei-onkologischen-PatientInnen_2026-06.pdf — Seite 306–307 (Uebergang)
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Empfehlungen zur Therapie des Pruritus basieren auf allgemeinen Therapieempfehlungen sowie auf Empfehlungen der deutschen Konsensus-Leitlinie zum Hautmanagement unter Anti-EGFR-Therapien [851] und der MASCC-Leitlinie [707]. Orale Antihistaminika wie z.B. Diphenhydramin, Dimethinden, Cetirizin, Levocetirizin, Desloratadin, Fexofenadin oder Clemastin sind stadiengerecht einzusetzen.
7. 032-054OLl_S3_Supportive-Therapie-bei-onkologischen-PatientInnen_2026-06.pdf — Seite 305–306 (Uebergang)
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8.36 Evidenzbasierte Empfehlung geprüft 2025 Empfehlungsgrad B Bei Patient*innen mit Pruritus CTCAE Grad 1 sollte die weitere Therapie enthalten: • rückfettende Externa (siehe Hintergrundtext) und • orale Antihistaminika. Evidenzlevel 5 Starker Konsens 8.37 Evidenzbasierte Empfehlung geprüft 2025 Empfehlungsgrad B Bei Patient*innen mit Pruritus CTCAE Grad 2 sollte die weitere Therapie enthalten: • rückfettende Externa (siehe Hintergrundtext) und • orale Antihistaminika und • topisches Glukokortikoid, Klasse 2 (z.B. Prednicarbat Creme) erwägen. Evidenzlevel 5 Starker Konsens
8. 013-048l_S2k_Diagnostik-Therapie-des-chronischen-Pruritus_2025-04_01.pdf — Seite 39
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Empfehlung (geprüft 2021) Stärke Zustimmung Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) können bei chronischem Pruritus* empfohlen werden. ↑ Konsens (82 %) *Off-label-use
9. 013-027l_S3_Atopische-Dermatitis-AD-Neurodermitis-atopisches-Ekzem_2026-04.pdf — Seite 55
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Systemische Antihistaminika
2023 Systemische Antihistaminika der ersten oder zweiten Generation sollen nicht als Langzeitbehandlung gegen Juckreiz bei AD verwendet werden. ↓↓ 100% (10/10) konsensbasiert
10. 013-048l_S2k_Diagnostik-Therapie-des-chronischen-Pruritus_2025-04_01.pdf — Seite 8–9 (Uebergang)
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Schwächerer Empfehlungsgrad bei folgenden Therapien: - Der Einsatz von nicht sedierenden Antihistaminika kann bei chronischem Pruritus erwogen werden. -
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