Fundstellen in den Leitlinien
1. Diabetes in der Schwangerschaft
AWMF 057-023 · S2e · Stand 01/2022 · Seite 21 von 83
Empfehlung · Expertenkonsens
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Der Ausschnitt erwähnt den Pulsatilitätsindex der Arteriae uterinae als biophysikalischen Faktor zur Risikobeurteilung einer Präeklampsie, nicht der Nabelarterie.
Eine Risikobeurteilung für das Entstehen einer Präeklampsie kann anhand von biophysikalischen Faktoren (Pulsatilitätsindex der Art uterinae, Mittlerer arterieller Blutdruck) sowie von anamnestischen und biochemischen Risikomarkern (pregnacy-associated plasma protein A (PAPP-A), placental growth factor (PIGF)) erfolgen.
2. Diabetes in der Schwangerschaft
AWMF 057-023 · S2e · Stand 01/2022 · Seite 47 von 83
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Der Ausschnitt thematisiert die begrenzte Aussagekraft des Dopplers der Nabelarterie bei Diabetes in der Schwangerschaft, insbesondere dessen fehlende Korrelation mit maternalen Blutglukosewerten und seine unzureichende Prädiktionsfähigkeit für adverses Outcome.
Es besteht keine Korrelation zwischen den fetoplazentaren Dopplerindizes und den maternalen Blutglukose-Werten [Fadda 2001, EK III]. Bei adversem Outcome wurde nur in 30% ein pathologischer Doppler der A. umbilicalis beschrieben, der Doppler der A. umbilicalis erwies sich als kein guter Prädiktor [Wong 2003, LoE 2+], desgleichen der Doppler des Ductus venosus.
3. Diabetes in der Schwangerschaft
AWMF 057-023 · S2e · Stand 01/2022 · Seite 48 von 83
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Der Ausschnitt behandelt Dopplersonografie und Kardiotokographie, nicht den Pulsatilitätsindex der Nabelarterie.
S2e-Leitlinie Diabetes in der Schwangerschaft, 3. Auflage
| Empfehlungen | Empfehlungsgrad |
|---|
| 7-5 Bei Verdacht auf eine intrauterine Wachstumsrestriktion oder im Rahmen einer hypertensiven Schwangerschaftserkrankung soll eine Dopplersonografie der maternofetoplazentaren Gefäße durchgeführt werden. LoE 2 | A |
| 7-6 Im Rahmen des frühen Organscreenings sollte zur Abschätzung des Risikos für die spätere Entstehung einer Präeklampsie eine Dopplersonografie der Aa. Uterinae durchgeführt werden. LoE 2+ | B |
7.3 Kardiotokographie (CTG)
4. Fetale Wachstumsrestriktion
AWMF 015-080 · S2k · Stand 10/2024 · Seite 53–54 von 106
Empfehlung · Expertenkonsens · starker Konsens
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Der Ausschnitt beschreibt die Rolle der Dopplersonographie der Nabelarterie bei der Beurteilung hämodynamischer Veränderungen und deren klinische Relevanz, insbesondere bei Hochrisiko-Schwangerschaften.
Ein erhöhter fetoplazentarer Gefäßverschluss führt zu hämodynamischen Veränderungen, die durch Dopplersonographie der A. umbilicalis beurteilt werden können [98,99]. Es gibt Hinweise darauf, dass die Verwendung der Dopplersonographie der A. umbilicalis bei Hochrisiko-Schwangerschaften die perinatale Mortalität reduziert und Geburtseinleitungen und Kaiserschnitte signifikant verringert [100,101].
5. Fetale Wachstumsrestriktion
AWMF 015-080 · S2k · Stand 10/2024 · Seite 54–55 von 106
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Der Ausschnitt thematisiert den Pulsatilitätsindex der Nabelarterie als Indikator für plazentare Versorgung und Überwachungsbedarf bei fetaler Wachstumsrestriktion.
Der erhöhte Widerstand in der A. umbilicalis (Pulsatility-Index [PI] > 95. Perzentile) ist ein schwacher Prädiktor für ein schlechtes perinatales Outcome [104].
6. Hypertensive Erkrankungen in der Schwangerschaft (HES): Diagnostik und Therapie
AWMF 015-018 · S2k · Stand 07/2024 · Seite 42–43 von 132
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Der Ausschnitt thematisiert den Pulsatilitätsindex der Aa. uterinae als Prädiktionsmarker für Präeklampsie, nicht spezifisch für Diabetes in der Schwangerschaft.
Die Bestimmung des mittleren Pulsatilitäts-Index (PI) gilt im zweiten Trimenon als bester Marker für die Prädiktion einer Präeklampsie mit einer Sensitivität von bis zu 93 %; in einem Niedrig-Risikokollektiv beträgt Sensitivität der dopplersonographischen Untersuchung der Aa. uterinae allerdings nur 43 %. Die Risikoevaluation für eine späte Präeklampsie ist jedoch weniger effizient. Die Risikoermittlung im 2. Trimester erfolgt typischerweise zwischen 19+0 und 24+6 SSW.
7. Fetale Überwachung in der Schwangerschaft (Indikation und Methodik zur fetalen Zustandsdiagnostik im low-risk Kollektiv)
AWMF 015-089 · S3 · Stand 05/2023 · Seite 30 von 51
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Der Ausschnitt behandelt den Ductus venosus und die A. uterina, nicht den Pulsatilitätsindex der Nabelarterie bei Diabetes in der Schwangerschaft.
25 #### 12.5.4 Ductus venosus
| S12.3 | Statement | Stand 2022 |
|---|
| EK | Als pathologischer Befund des Ductus venosus gilt eine Zunahme der Pulsatilität über die 95. Perzentile bis hin zum Null- und Reverse-Flow der A-Welle. | |
| Faber et al., 2019 / 2021 [18][19] | Konsensstärke: 100% (starker Konsensus) | |
8. Gestationsdiabetes mellitus (GDM), Diagnostik, Therapie und Nachsorge
AWMF 057-008 · S3 · Stand 06/2019 · Seite 49–50 von 91 · ⚠ Gültigkeit abgelaufen
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Der Ausschnitt thematisiert plazentare Störungen und fetale Hypoxämie bei Diabetes in der Schwangerschaft, nicht den Pulsatilitätsindex der Nabelarterie.
tervillösen Raum; auch eine verstärkte Angiogenese wurde beobachtet. Schwere strukturelle Verände- rungen, die bei einem vorbestehenden Diabetes mellitus gefunden werden, fehlen zumeist. Die Zotten- unreife ist ein unabhängiger Prädiktor für ein adverses Outcome und wird als mögliche Verbindung zwischen maternalem Diabetes und fetalem Tod im 3. Trimester angesehen (Higgins 2011 LoE 2+).
9. Diabetes in der Schwangerschaft
AWMF 057-023 · S2e · Stand 01/2022 · Seite 44–45 von 83
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Der Ausschnitt behandelt nicht den Pulsatilitätsindex der Nabelarterie bei Diabetes in der Schwangerschaft.
betrug 4,7% und sank über den Beobachtungszeitraum um rund 40% [Tripathi 2019, LoE 2+]. Die LL der Endocrine Society von 2013 empfiehlt, im Rahmen der präkonzeptionellen Beratung ein Screening für koronares Risiko vor Beendigung der Kontrazeption durchzuführen. [Blumer 2013, LoE 1++].
10. Gestationsdiabetes mellitus (GDM), Diagnostik, Therapie und Nachsorge
AWMF 057-008 · S3 · Stand 06/2019 · Seite 48–49 von 91 · ⚠ Gültigkeit abgelaufen
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Der Ausschnitt thematisiert Doppler-Indizes, insbesondere der A. umbilicalis, im Kontext von Plazentationsstörungen und fetaler Wachstumsrestriktion bei Gestationsdiabetes.
Vorsicht hingegen ist geboten, wenn Zeichen einer uteroplazentaren Dysfunktion (erhöhte Doppler-In- dizes in der A. umbilicalis oder den Aa. Uterinae) und fetalen Wachstumsrestriktion vorliegen. Schwan- gere, die einen GDM aufweisen, haben häufig auch Risiken, die mit Störungen der Plazentation einher- gehen, wie Hypertension, fortgeschrittenes Alter und Adipositas, und neigen besonders im dritten Tri- mester und am Termin zur maternalen kardiovaskulären Maladaptation mit Komplikationen für das fe- tale und maternale Outcome (Melchiorre 2016 EK IIb).