Anfragespezifische Suche in den AWMF-Leitlinien

Wann ist eine Überweisung zur augenärztlichen Behandlung bei Verdacht auf Herpes simplex Virus Keratitis indiziert?

10 Fundstellen aus 4 Leitlinien · Stand

Diese Suche neu ausführen — die Leitlinien werden laufend aktualisiert; eine neue Suche berücksichtigt den aktuellen Stand.

Zu jedem Treffer gibt es eine automatisch erzeugte Begründung, warum die Fundstelle zur Frage passt. Sie stammt von einem Sprachmodell, wurde nicht geprüft und kann fehlerhaft sein oder Wesentliches auslassen. Sie darf keinesfalls Grundlage konkreter medizinischer Entscheidungen sein. Bitte überprüfen Sie alle Aussagen anhand der offiziellen Leitlinien.

Fundstellen in den Leitlinien

1. Herpes simplex Virus Keratitis

AWMF 045-020 · S1 · Stand 05/2025 · Seite 5 von 21

Der Ausschnitt beschreibt die diagnostischen Schritte bei Verdacht auf Herpes-simplex-Virus-Keratitis, insbesondere die Notwendigkeit einer augenärztlichen Untersuchung.

- Eine sorgfältige Anamnese und klinische Untersuchung sollen bei Verdacht auf eine Herpes-simplex-Infektion des Auges Ausgangspunkt jeder therapeutischen Entscheidung sein. - Bei Verdacht auf Vorliegen einer herpetischen Keratitis soll eine Spaltlampenuntersuchung zumindest von Lidern, Bindehaut, Hornhaut (mit Fluorezeineinfärbung), Augenvorderkammer, Iris (Durchleuchtbarkeit) und Adnexe erfolgen. Wichtig ist dabei die Identifikation der betroffenen Strukturen der Hornhaut, ob eine Beteiligung von Epithel, Stroma und/oder Endothel vorliegt.

2. Herpes simplex Virus Keratitis

AWMF 045-020 · S1 · Stand 05/2025 · Seite 6 von 21

Der Ausschnitt thematisiert die interdisziplinäre Behandlung von Kindern mit Herpes-simplex-Virus-Keratitis, was auf eine Überweisung hindeutet.

Kinder sollten interdisziplinär behandelt werden [9].

3. Herpes simplex Virus Keratitis

AWMF 045-020 · S1 · Stand 05/2025 · Seite 7 von 21

Der Ausschnitt thematisiert die Notwendigkeit engmaschiger augenärztlicher Kontrollen bei Steroidtherapie, was auf die Relevanz einer augenärztlichen Betreuung hinweist.

Bei Steroidtherapie sollen engmaschige augenärztliche Kontrollen einschließlich Augeninnendruckmessung durchgeführt werden.

4. Virusinfektionen bei Organ- und allogen Stammzell-Transplantierten: Diagnostik, Prävention und Therapie

AWMF 093-002 · S2k · Stand 12/2024 · Seite 43–44 von 250

Der Ausschnitt thematisiert die Indikation für eine augenärztliche Vorstellung bei Verdacht auf HSV-bedingte okuläre Erkrankungen.

(vii) Bei Zeichen einer Keratokonjunktivitis oder Retinitis soll unverzüglich eine Vorstellung bei einem erfahrenen Ophthalmologen erfolgen (↑↑).

5. Virale anteriore Uveitis

AWMF 045-027 · S1 · Stand 08/2022 · Seite 6–7 von 21

Der Ausschnitt thematisiert die Durchseuchung mit HSV, VZV und CMV, nicht die Indikation zur Überweisung bei Verdacht auf HSV-Keratitis.

In der Bevölkerung besteht eine hohe Durchseuchung mit HSV-1 und HSV-2, VZV und CMV.

6. Herpes simplex Virus Keratitis

AWMF 045-020 · S1 · Stand 05/2025 · Seite 4 von 21

Der Ausschnitt enthält keine Informationen zur Indikation einer Überweisung zur augenärztlichen Behandlung bei Verdacht auf Herpes simplex Virus Keratitis.

1 Geltungsbereich und Zweck 1.1 Zielsetzung und Fragestellung Hilfestellung bei einer sinnvollen und gezielten augenärztlichen Diagnostik und Therapie bei Herpes simplex Virus Keratitis 1.2 Versorgungsbereich Ambulante und selten stationäre Versorgung, Diagnostik und Therapie

7. Virale anteriore Uveitis

AWMF 045-027 · S1 · Stand 08/2022 · Seite 3–4 von 21

Der Ausschnitt beschreibt klinische Zeichen einer Herpes-Virus-assoziierten anterioren Uveitis, die bei Verdacht auf HSV-Keratitis relevant sein können.

3. Allgemeine Klinik Als wesentliches charakteristisches Zeichen einer Herpes-Virus assoziierten anterioren Uveitis findet sich eine Erhöhung des Augeninnendruckes bei aktiver Inflammation. Eine Herpes-Virus assoziierte anteriore Uveitis ist charakterisiert durch: ● Sehschärfenreduktion durch ein stromales korneales Ödem (z.B. infolge einer Augeninnendruckerhöhung oder durch Hornhautendothelpräzipitate). ● Einseitigkeit, Hornhautendothelpräzipitate, eine mäßige Zellzahl in der Vorderkammer und eine Augeninnendruckerhöhung.

8. Herpes simplex Virus Keratitis

AWMF 045-020 · S1 · Stand 05/2025 · Seite 1 von 21

Der Ausschnitt enthält keine inhaltlich tragenden Sätze zur Frage, sondern nur Metadaten und Organisationsangaben.

BVA Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft Gesellschaft für Augenheilkunde Publiziert bei:

9. Herpes simplex Virus Keratitis

AWMF 045-020 · S1 · Stand 05/2025 · Seite 13–14 von 21

Der Ausschnitt enthält keine inhaltlich tragenden Sätze zur Frage, sondern nur Metadaten und organisatorische Hinweise.

Die AWMF erfasst und publiziert die Leitlinien der Fachgesellschaften mit größtmöglicher Sorgfalt - dennoch kann die AWMF für die Richtigkeit des Inhalts keine Verantwortung übernehmen. Insbesondere bei Dosierungsangaben sind stets die Angaben der Hersteller zu beachten! Autorisiert für elektronische Publikation: AWMF online

10. Diagnostik und Therapie des Zoster und der Postzosterneuralgie

AWMF 013-023 · S2k · Stand 09/2020 · Seite 35 von 64 · ⚠ Gültigkeit abgelaufen

Der Ausschnitt thematisiert Kriterien und Indikationen für eine augenärztliche Konsultation bei Zoster ophthalmicus, nicht jedoch bei Herpes-simplex-Virus-Keratitis.

Sehminderung, Augenschmerzen, Photophobie und verminderte Hornhautsensibilität sind Indikatoren für die Beteiligung des Auges. Alle Patienten mit Zoster ophthalmicus/Zoster des 1. Trigeminusastes sollten umgehend Aciclovir intravenös (8-10 mg/kg KG über 7-10 Tage) erhalten und einem Augenarzt zum Ausschluss einer okulären Beteiligung vorgestellt werden.

Bitte beachten Sie bei der Nutzung: