Anfragespezifische Suche in den AWMF-Leitlinien

Ist Paracetamol in üblicher Dosis während der gesamten Schwangerschaft sicher?

10 Fundstellen aus 7 Leitlinien · Stand

Diese Suche neu ausführen — die Leitlinien werden laufend aktualisiert; eine neue Suche berücksichtigt den aktuellen Stand.

Was die Fundstellen abdecken

Zu dieser Fundstellenliste gibt es eine automatisch erzeugte Zusammenfassung. Sie stammt von einem Sprachmodell, wurde nicht geprüft und kann fehlerhaft sein oder Wesentliches auslassen. Sie darf keinesfalls Grundlage konkreter medizinischer Entscheidungen sein. Bitte überprüfen Sie alle Aussagen anhand der offiziellen Leitlinien.

Fundstellen in den Leitlinien

1. 179-002l_S2k_Schwangerschaft-Geburt-Wochenbett-Querschnittlaehmung_2024-08.pdfSeite 32–33 (Uebergang)

Paracetamol gilt als Analgetikum und Antipyretikum der ersten Wahl in allen Phasen der Schwangerschaft. Aufgrund der Hepatotoxizität sollte eine maximale Tagesdosis von 3g nicht überschritten werden. Eine längerfristige oder Dauertherapie mit Paracetamol sollte aber einer strengen Indikationsstellung unterliegen [120].

3. 030-077l_S1_Diagnostik-Therapie-Kopfschmerz-Spannungstyp_2024-03.pdfSeite 20–21 (Uebergang)

...medikamentöse Behandlung notwendig werden, können im 1. und 2. Trimenon Ibuprofen und Paracetamol und während der gesamten Schwangerschaft Paracetamol eingesetzt werden. Hierbei ist zu beachten, dass in verschiedenen Studien die Einnahme von Paracetamol in der Schwangerschaft mit einem gering erhöhten Risiko für Verhaltens- und Entwicklungsstörungen, asthmatischen Beschwerden und Hodenhochstand beim Kind in Verbindung gebracht worden ist [94, 95]. Ein ursächlicher Zusammenhang konnte bisher jedoch nicht bewiesen werden [96].

4. 001-025l_S3_Behandlung-akuter-perioperativer-posttraumatischer-Schmerzen_2022-11.pdfSeite 71–72 (Uebergang)

Die Gabe von Paracetamol in der Schwangerschaft ist zwar nicht kontraindi- ziert (und im letzten Trimenon nahezu das einzige NOPA, das verabreicht werden darf); die Indikation sollte aber streng gestellt, und die Dosis und Dauer der Gabe sollte so gering wie möglich gehalten werden.

5. 001-012l_S3_Analgesie-Sedierung-Delirmanagement-in-der-Intensivmedizin-DAS_2025-08-abgelaufen_01.pdfSeite 89–90 (Uebergang)

Erniedrigung der Plasmaproteinkonzentration, erhöhter Medikamentenmetabolismus in der Leber ohne Veränderungen des hepatischen Blutflusses, erhöhter renaler Plasmafluss). Dies führt zu Veränderungen der Distribution und Elimination von Pharmaka und beeinflusst so die Dosierung.

6. 043-025l_S2k_Diagnostik_Therapie_Metaphylaxe_Urolithiasis_2019-07_1-abgelaufen.pdfSeite 28

Statementgeprüft 2018
Während Schwangerschaft und Stillperiode können Paracetamol und Opiode gegeben werden.
Gesamtabstimmung: 100%

Während der gesamten Schwangerschaft und in der Stillperiode können Paracetamol und Opiode gegeben werden [72].

7. 030-057l_S1_Therapie-der-Migraeneattacke-Prophylaxe-der-Migraene_2025-11.pdfSeite 45

Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass eine intrauterine Paracetamol-Exposition mit urogenitalen/reproduktiven Störungen bei den Nachkommen in Verbindung gebracht werden kann (228, 229). Studien deuten auf einen möglichen Zusammenhang zwischen pränataler Paracetamol-Exposition und einem erhöhten Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen, Atopie und Reproduktionsstörungen hin (230).

8. 001-012l_S3_Analgesie-Sedierung-Delirmanagement-in-der-Intensivmedizin-DAS_2025-08-abgelaufen_01.pdfSeite 98

zwischen der Einnahme von Paracetamol und der Induktion von Asthma beim Kind[555].

10. 082-006l_S2k_Parenterale_Antibiotika_2019-08-abgelaufen.pdfSeite 84

Eine Behandlung mit Antibiotika während der Schwangerschaft ist oftmals unumgänglich, die Datenlage hinsichtlich Nutzen und Risiken ist jedoch absolut unzureichend.

Bitte beachten Sie bei der Nutzung: