Anfragespezifische Suche in den AWMF-Leitlinien

Ist bei Neurosyphilis eine MRT-Bildgebung erforderlich?

10 Fundstellen aus 3 Leitlinien · Stand

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Was die Fundstellen abdecken

Zu dieser Fundstellenliste gibt es eine automatisch erzeugte Zusammenfassung. Sie stammt von einem Sprachmodell, wurde nicht geprüft und kann fehlerhaft sein oder Wesentliches auslassen. Sie darf keinesfalls Grundlage konkreter medizinischer Entscheidungen sein. Bitte überprüfen Sie alle Aussagen anhand der offiziellen Leitlinien.

Fundstellen in den Leitlinien

1. 030-101l_S1_Neurosyphilis_2026-05.pdfSeite 22

Bei Pat. mit Neurosyphilis ist eine zerebrale Bildgebung zu empfehlen, Mittel der Wahl ist das MRT. Hier können sich Zeichen einer Vaskulitis, einer Ischämie, eines Hydrozephalus sowie Gummen finden.

3. 030-101l_S1_Neurosyphilis_2026-05.pdfSeite 19–20 (Uebergang)

Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie © DGN 2026 | Seite 19 ▪ Bestimmung von Zellzahl, Protein, Laktat (oder, falls nicht verfügbar, Liquor-Serum- Glukose-Quotient) ▪ Bestimmung der Liquorproteine nach Reiber (Albumin-Quotient, IgG-, IgA- und IgM- Quotient) ▪ Untersuchung bezüglich einer intrathekalen Synthese treponemenspezifischer Antikörper ▪ RPR- oder VDRL-Titer Typischerweise finden sich bei Neurosyphilis eine Zellzahlerhöhung und/oder eine Blut- Liquor-Schrankenfunktionsstörung (Abbildung 1), die sich in erhöhten Liquorprotein- Werten niederschlägt. Bei Liquoruntersuchung von 110 Pat. mit symptomatischer Neurosyphilis und 154 Pat. mit asymptomatischer Neurosyphilis fand sich eine Zellzahlerhöhung bei 82,7 % und 81,2 % der Pat., das Liquorprotein war bei 68,1 % und 28,6 % der Pat. erhöht [57].

4. 030-101l_S1_Neurosyphilis_2026-05.pdfSeite 11

Neurosyphilis – Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie © DGN 2026 | Seite 11 Bei 25,1 % der Pat. handelte es sich zum Zeitpunkt der Diagnosestellung um ein Primärstadium der Syphilis, bei 17,1 % lag ein Sekundärstadium vor, bei 1,5 % ein Tertiärstadium und bei 24,0 % eine Erkrankung in der Frühlatenzphase, bei 2,1 % in der Spätlatenzphase und bei 27,5 % handelte es sich um Erkrankungen ohne Kenntnis über die Dauer der Latenz; der Rest blieb ohne Angabe [9, 15].

5. 059-002l_S2k_Diagnostik_Therapie_Syphilis_2025-05-abgelaufen.pdfSeite 34

Zusätzliche Untersuchungen - MRT: Erfassung von Ischämiearealen (ggf. mit Vessel wall imaging zum Nachweis einer Vaskulitis), Demyelinisierungsherden, Hydrozephalus und Gummen (MR-Spektroskopie); Ausschluss anderer Krankheiten.

6. 030-101l_S1_Neurosyphilis_2026-05.pdfSeite 18

Neurosyphilis – Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie © DGN 2026 | Seite 18 klinischen Befunden, (ii) Liquorparametern und (iii) dem Nachweis einer intrathekalen Antikörpersynthese gegen Treponemen gestellt.

7. 030-089l-S2k_Ambulant-erworbene-bakterielle-Meningoenzephalitis-im-Erwachsenenalter_2023-05.pdfSeite 16

Insbesondere bei ischämischen (oder hämorrhagischen) Komplikationen sollte das MRT-Protokoll auch eine MR-Angiographie (i. d. R. Time-of-flight-MR-Angiographie, TOF-MRA) der intrakraniellen Gefäße zum Nachweis oder Ausschluss von Kaliberschwankungen als Hinweis auf eine Begleitvaskulitis beinhalten. Typische direkte MRT-Zeichen einer bakteriellen Meningitis sind 52, 53: - leptomeningeale und/oder durale Kontrastmittelaufnahme - entzündliches Exsudat (Eiter) in den kortikalen Sulci und/oder basalen Zisternen

8. 030-101l_S1_Neurosyphilis_2026-05.pdfSeite 14

Neurosyphilis – Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie © DGN 2026 | Seite 14 zunehmende kognitive Defizite, Kritik- und Urteilsschwäche, psychotische Episoden, Sprechstörungen, Kopfschmerz und Schwindel, abnorme Pupillenreaktion (zumeist: reflektorische Pupillenstarre), Zungentremor, „mimisches Beben“, epileptische Anfälle, Reflexanomalien, schließlich schwere Demenz, Harn- und Stuhlinkontinenz sowie ein Marasmus [31].

9. 030-101l_S1_Neurosyphilis_2026-05.pdfSeite 12

Neurosyphilis – Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie © DGN 2026 | Seite 12 Ko-Infektion mit HIV häufiger eine Neurosyphilis entwickelt und hier diese spontane Erregerelimination eingeschränkt zu sein scheint [20].

10. 059-002l_S2k_Diagnostik_Therapie_Syphilis_2025-05-abgelaufen.pdfSeite 28–29 (Uebergang)

Diagnostik der Neurosyphilis siehe Kapitel 6.3 Diagnostik der Neurosyphilis Besonderheiten der Syphilisdiagnostik bei Schwangeren (inklusive intrauterine Diagnostik) siehe Kapitel 7.2 Diagnostik in der Schwangerschaft

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