Ab wann ist eine Therapiekontrolle bei Chlamydia trachomatis sinnvoll?
10 Fundstellen aus 4 Leitlinien ·
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Was die Fundstellen abdecken
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[1] behandelt die Empfehlungen zur Therapiekontrolle bei Chlamydien, insbesondere den Zeitpunkt und die Umstände, unter denen eine Kontrolle sinnvoll ist, [6] hebt die Notwendigkeit einer Kontrolluntersuchung bei bestimmten Patientengruppen hervor, [2] beschreibt die generelle Empfehlung zur Kontrolluntersuchung nach Gonorrhoe-Behandlung, die auch für Chlamydien relevant ist, [3] gibt an, dass eine Kontrolluntersuchung bei Persistenz der Symptome erfolgen sollte, [9] empfiehlt eine Kontrolluntersuchung innerhalb von sechs bis zwölf Wochen nach Therapie, [4] und [5] streifen das Thema der Kontrolluntersuchungen, sind aber weniger spezifisch, [8] erwähnt die Notwendigkeit von Kontrolluntersuchungen, bietet jedoch keine konkreten Zeitangaben, [10] behandelt die Notwendigkeit einer Kontrolluntersuchung nach negativer Erstuntersuchung, [7] hat keinen relevanten Inhalt zur Therapiekontrolle.
Fundstellen in den Leitlinien
1.059-005l_S2k_Chlamydia-trachomatis_Infektionen_2016-12-abgelaufen.pdf — Seite 34–35 (Uebergang)
Unter bestimmten Umständen wie Infektion in der Schwangerschaft, non-Compliance oder weiterbestehender Symptomatik wird die Therapiekontrolle grundsätzlich empfohlen. Sie sollte als NAAT frühestens 8 Wochen nach Therapiebeginn durchgeführt werden, um nicht residuale DNA abgetöteter Erreger nachzuweisen.
2.059-006l_S2k_Sexuell-uebertragbare-Infektionen-Beratung-Diagnostik-Therapie-STI_2019-09-abgelaufen.pdf — Seite 67–68 (Uebergang)
Eine Therapieverlaufskontrolle ist generell ratsam und wird insbesondere bei Infektion in der Schwangerschaft, Patient*innen mit unsicherer Therapieadhärenz oder weiter bestehender Symptomatik empfohlen.
3.059-004l_S2k_Gonorrhoe-Diagnostik-Therapie_2019-03_abgelaufen.pdf — Seite 39–40 (Uebergang)
Personen mit klinischer Diagnose einer akuten Urethritis sollen darüber informiert werden, dass bei Persistenz der Symptome mehr als zwei Wochen nach Abschluss der antibiotischen Therapie oder bei Wiederauftreten von Symptomen eine erneute ärztliche Vorstellung erfolgen soll.
↑↑
Expert*innenkonsens; starker Konsens (100%).
6.58
Bei initialem Nachweis von N. gonorrhoeae, C. trachomatis oder M. genitaliumsollte** eine Kontrolluntersuchung zum Test of Cure sechs bis zwölf Wochen nach Abschluss der antibiotischen Therapie geplant werden.
↑
Expert*innenkonsens; starker Konsens (100%).
5.013-099l_S3_Management-Urethritis-maennliche-Jugendliche-Erwachsene_2025-02.pdf — Seite 64–65 (Uebergang)
Nach Meinung der Leitlinienkommission sollte zudem eine Kontrolluntersuchung innerhalb eines Zeit- fensters von sechs bis zwölf Wochen nach Abschluss der antibiotischen Therapie geplant werden.
6.059-005l_S2k_Chlamydia-trachomatis_Infektionen_2016-12-abgelaufen.pdf — Seite 17–18 (Uebergang)
Kontrolluntersuchungen, von deren Zuverlässigkeit vermutlich erst mehrere Wochen nach Abschluss der antibiotischen Therapie ausgegangen werden kann, erscheinen nach 8 Wochen ratsam. Eine grundsätzliche Empfehlung zur Kontrolle besteht in der Schwangerschaft sowie bei Verdacht auf Therapieversagen, Reinfektion oder Non-Compliance – vgl. Kap. 5.1.5)
7.059-005l_S2k_Chlamydia-trachomatis_Infektionen_2016-12-abgelaufen.pdf — Seite 38
Seite 38 von 62 6. Therapie Bislang existieren keine klaren Hinweise auf eine stabile homotypische Antibiotikaresistenz bei Chlamydien als Ursache für ein Therapieversagen.(263) In den meisten Fällen beruht der ausbleibende Behandlungserfolg auf Reinfektionen, schlechter Compliance oder dem Nachweis von DNA abgestorbener Bakterien bei zu früh durchgeführter Therapieverlaufskontrolle.
8.059-005l_S2k_Chlamydia-trachomatis_Infektionen_2016-12-abgelaufen.pdf — Seite 28–29 (Uebergang)
059/005 – S2k-Leitlinie: Infektionen mit Chlamydia trachomatis aktueller Stand: 08/2016
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